Die Pro-FX-Double-Shot gehört zur neuen Familie PRO FX 9 Volt, einer Reihe, die zugängliche Pedale mit markantem Design und klanglichem Charakter bietet. Entwickelt im Vereinigten Königreich von Dave Green (elektronischer Ingenieur bei Ashdown seit 2006), übernimmt sie den Geist eines größeren Modells der Marke und passt ihn an ein kompakteres, pedalboard-orientiertes Format an, ohne die Ashdown-Identität zu opfern: ein Drive, der "spricht" und sich natürlich im Mix platziert.
Die Double Shot richtet sich an Bassisten, die Textur und Attack hinzufügen möchten, ohne das Fundament im Bassbereich zu verlieren. Sie eignet sich sowohl für Anfänger (einfache und effektive Einstellungen) als auch für erfahrene Musiker, die eine leicht im Live-Einsatz einstellbare Verzerrung suchen.
Ideal für Rock, Punk, Metal und alle Stile, bei denen der Bass mehr Präsenz gewinnen soll, funktioniert sie auch sehr gut im Studio, um eine Spur zu verdicken, oder live, um sich in einer dichten Band durchzusetzen. Auf einem Pedalboard kann sie als Hauptdrive oder als charaktervoller Boost vor einem Preamp/DI dienen.
Die Stärke dieses Pedals liegt in seinem "Drive + EQ"-Ansatz: Statt Sie mit Einstellungen zu überfluten, setzt Ashdown auf gezielte Regler, um schnell zum gewünschten Sound zu gelangen. Die Einstellung "DARK" beeinflusst die Bässe, während "LIGHT" die Höhen steuert: perfekt, um die Menge an Rundung, Brillanz und Biss je nach Bass (passiv/aktiv) und Box anzupassen.
Der "ROAST"-Regler bestimmt die Gain-Menge, die auf den entsprechenden EQ-Bereich angewendet wird, was eine Feinabstimmung des Gefühls ermöglicht: ein strafferer und präziserer Drive oder im Gegenteil ein dickerer und gesättigter Klang. Die Double Shot ist ein analoges Pedal mit true bypass und bietet eine einfache Anschlussmöglichkeit: Ein- und Ausgang im 6,35 mm Klinken-Format.
Die Pro-FX-Double-Shot liefert eine Verzerrung, die das Fundament des Basses bewahrt und gleichzeitig Grain und eine klare Präsenz im Mitten-Hochtonbereich hinzufügt, sehr effektiv, um sich im Mix durchzusetzen. Die aktive Klangregelung hilft, einen soliden Bassbereich zu erhalten (nützlich bei Finger- und Plektrumspiel) und die Brillanz zu kontrollieren, um das "Fizz"-Effekt bei manchen Verstärkern oder Hochtönern zu vermeiden. Sie reagiert gut auf Spielnuancen: Durch das Absenken der Basslautstärke kann man die Sättigung reduzieren und zu einem kontrollierteren Crunch zurückkehren.