Diese Partitur basiert auf einer evocativen "Notiz" rund um Vulkan (Hephaistos) und die Welt der Vulkane: eine irdische Kraft, verborgene Energien und Naturerscheinungen, die in einem Moment vom scheinbaren Stillstand zur Explosion umschlagen können. Der Vulkan wird zum Symbol von Größe und Macht, aber auch zum Tor zum Unsichtbaren, zu den Tiefen und Mythen.
Die Nomenklatur stellt die Farbgestaltung in den Vordergrund: Die Holzbläser entfalten sich mit zahlreichen Doubluren (von scharfen hohen Registern bis zu tiefen Bässen), während die 3 Schlagzeuger den rhythmischen Raum und das Materialgefühl strukturieren. Die Präsenz der Harfe und des Klaviers bereichert die Textur zusätzlich, zwischen Glanzlichtern, Resonanzen und Körnigkeit, im Dienst einer klanglichen Erzählung aus "Flüssen", Spannungen, Wolken und Projektionen.
Für ein vollständiges Orchesterbesetzung konzipiert, bietet das Werk einen Hörweg, bei dem die Zustände des Vulkans Klangrichtungen und -veränderungen inspirieren. Eine besonders relevante Partitur für Orchester und Dirigenten, die eine zeitgenössische Schreibweise mit Fokus auf Dynamik, Klangfarbe und das Gefühl natürlicher Kräfte in Bewegung angehen möchten.