Diese Präsentation beleuchtet das musikalische Universum von Maximo Diego Pujol anhand der wichtigsten Etappen seiner Ausbildung und Karriere. Als Gitarrist der argentinischen Schule vertieft er sein Spiel bei anerkannten Pädagogen und Interpreten, während er sehr früh eine solide Kompositionsarbeit durch Studien in Harmonie und Komposition entwickelt.
Zwischen 1981 und 1989 wird seine Arbeit regelmäßig ausgezeichnet, sowohl für die Gitarre als auch für die Komposition, was seine doppelte Identität als Interpret und Autor bestätigt. Diese Anerkennung geht mit einer bedeutenden pädagogischen Tätigkeit einher: Pujol hält Meisterklassen in Südamerika, Europa, Asien und Ozeanien ab und trägt dazu bei, eine Ästhetik zu verbreiten, in der die Gitarre zu einem wahren "Orchester" aus Klangfarben, Rhythmen und Farben wird.
Sein Werk spiegelt stark das musikalische Erbe Argentiniens wider, insbesondere den Tango in der Tradition von Astor Piazzolla. Man findet sowohl die Impulse der ersten, spontaneren Stücke als auch eine strukturiertere Schreibweise in den späteren Werken, genährt durch eine akademische formale Denkweise. Für den Interpreten bieten diese biografischen und stilistischen Orientierungspunkte einen nützlichen Kontext, um die Artikulation, die rhythmische Energie und die typische Musikalität des zeitgenössischen Tangos anzugehen.