Mit der Serie 2 strebt dbx ein seltenes Gleichgewicht an: den "praxisnahen" Ansatz der professionellen Grafik-Equalizer der Marke beizubehalten und gleichzeitig die Bedienung und Integration in vielfältige Konfigurationen zu vereinfachen. Das Ziel ist klar: Einen Grafik-Equalizer anzubieten, der robust, übersichtlich und schnell einstellbar bleibt, ohne die grundlegenden Erwartungen an Beschallung und Regie zu opfern, wie eine gute Dynamikreserve, einen breiten Frequenzgang und vollständige symmetrische Anschlüsse. Diese Philosophie zeigt sich auch im Netzteil mit einem integrierten Netzteil und einem Ringkerntransformator, ausgelegt für Stabilität und Zuverlässigkeit im Rack.
Dieser dbx Grafik-Equalizer richtet sich an alle, die ein Wiedergabesystem oder Monitore schnell korrigieren müssen, ohne einen komplexeren parametrischen Equalizer zu verwenden. In der Live-Beschallung wird er zum direkten Werkzeug, um Resonanzen zu dämpfen, schwierige Akustik auszugleichen oder einen Wedge-Mix gegen Rückkopplungen abzusichern. In der Festinstallation (Mehrzweckräume, Kirchen, Bars, kleine Bühnen) erlauben die zwei Kanäle eine getrennte Bearbeitung, z. B. Frontsystem und Nebenbereich oder links/rechts.
Im Studio und Home-Studio findet er seinen Platz als Korrektur-Equalizer auf einem Bus, einer Abhöre oder als externes Gerät: Die Kurve wird visuell Band für Band eingestellt, mit sofortiger Übersicht über die Anpassungen. Die umschaltbaren Gain-Bereiche helfen, in einer "leichteren Mastering"-Logik (plus/minus 6 dB) zu bleiben oder eine stärkere Korrektur (plus/minus 12 dB) zu wählen, wenn akustische Probleme dies erfordern.
Die Konfiguration 2 x 31 Bänder im 1/3-Oktavbereich ist ein unverzichtbarer Standard, wenn es darum geht, schnell an einem Wiedergabesystem zu arbeiten. Das konstante Q hält die Bandbreite beim Anheben oder Absenken konstant, was die Einstellungen vorhersehbarer macht und das Gefühl einer "breiter werdenden Kurve" beim Anheben eines Bandes vermeidet. Das Ergebnis: Sie formen eine kontrolliertere Korrektur, besonders nützlich im Mittenbereich, wo Resonanzen und Härten am empfindlichsten wahrgenommen werden.
Der umschaltbare Bereich pro Band (Effizienz plus/minus 6 dB oder plus/minus 12 dB) ermöglicht die Anpassung an den jeweiligen Kontext. An der Front oder auf einem Bus wird oft der "kurze" Bereich für feine Anpassungen bevorzugt. Bei Monitoren, Raumkorrektur oder im Notfall bietet der "lange" Bereich die nötige Reserve, um schnell die Kontrolle zurückzugewinnen.
Der Bypass-Schalter an der Front ist unerlässlich, um das bearbeitete Signal sofort mit dem Originalsignal zu vergleichen und zu bestätigen, dass die Korrektur den Klang tatsächlich verbessert. Die 4-Segment-LED-Pegelanzeige erleichtert die Überwachung des Ausgangspegels, praktisch, um Überraschungen bei Szenenwechseln, stärkeren Quellen oder Anhebungen einzelner Bänder zu vermeiden. Die 20 mm nicht leitenden Fader bieten ein präzises Bediengefühl und gute Lesbarkeit im Rack-Umfeld.
Der 50 Hz Hochpassfilter mit einer Flankensteilheit von 12 dB pro Oktave hilft, Vibrationen, Handling-Geräusche, Brummen und übermäßige Infraschallanteile zu eliminieren, die die Headroom verringern. Live ist dies ein einfacher Hebel, um Klarheit und Reserven vor Übersteuerung zurückzugewinnen, besonders bei kompakten Systemen oder in resonanten Räumen.
dbx hebt eine Frequenzantwort von 10 Hz bis 50 kHz und einen Dynamikumfang von über 112 dB hervor, mit hochwertiger Elektronik. In der Praxis tragen diese Merkmale zu einer sauberen Bearbeitung bei, mit einem nützlichen Headroom, wenn man korrigiert, ohne das Signal zu übersteuern, und einer einfachen Integration in symmetrische XLR- oder 6,35 mm Klinken-Ketten.