Die Pdale Deep Phase (Modell M279) steht in der Tradition der "Old School"-Phaser, die für ihre Musikalität und das organische Bewegungsempfinden geschätzt werden. Inspiriert von einem ikonischen Vintage-Schaltkreis, bewahrt sie diesen ausdrucksstarken Charakter und korrigiert gleichzeitig einen klassischen Nachteil älterer Versionen: Das Pedal ist so konzipiert, dass es den Ausgangspegel beim Aktivieren des Effekts erhält, was besonders praktisch ist, wenn man zwischen Clean-Passagen, Flächen und Leads wechselt.
Entwickelt für Keyboarder und Synthesizer-Nutzer, ist die Deep Phase perfekt, um einem E-Piano mehr Tiefe zu verleihen, eine Fläche anzudicken, einem Arpeggio einen "Swirl" hinzuzufügen oder einem Lead mehr Lebendigkeit zu geben. Sie funktioniert auch hervorragend bei harmonikareichen Quellen (Orgel, Mono-Synth, Synth-Bass) und integriert sich sowohl im Studio zur Klanggestaltung als auch live, um eine gut hörbare Modulation im Mix zu erzeugen. Ihr direkter Ansatz eignet sich sowohl für Musiker, die einen sofort einsatzbereiten Effekt wollen, als auch für Sounddesigner, die einen Phaser suchen, der wirklich auf das Spiel reagiert.
Die Deep Phase kommt ohne Umwege zum Punkt: Der Potentiometer SPEED regelt die Modulationsgeschwindigkeit, von langsamer, weiter Bewegung bis zu einem nervöseren Vibrato-ähnlichen Effekt. Die Einstellung FDBK beeinflusst die Intensität und Schärfe der Phasen-Spitzen, um von einem dezenten Phasing zu einem präsenteren, "vokaleren" Effekt zu wechseln. Der Schalter MODE II ermöglicht den Wechsel zwischen 4 Stufen (sanfter, seidiger) und 8 Stufen (texturierter, lebhafter), mit visueller Anzeige über LED. Der Fußschalter sorgt für einfache Aktivierung, und das Pedal verfügt über true bypass, um das Signal beim Ausschalten des Effekts unverändert zu lassen.
Man findet einen klaren Phaser mit gut gezeichnetem "Swoosh", einer leicht ausgehöhlten Mittenwahrnehmung und einer dynamischen Ansprache, die der Anschlagsstärke folgt: Je stärker man spielt, desto mehr scheint der Effekt sich auszudrücken. Der untere Frequenzbereich bleibt solide, was hilft, bei tiefen Synth- und Basslinien Substanz zu bewahren. Als Inspirationsquelle wurde dieser Vintage-Klang bei Musikern wie Reeves Gabrels (The Cure) oder Henry Stoehr (Slow Pulp) erkannt, was beweist, dass die Deep Phase in sehr unterschiedlichen Kontexten musikalisch bleibt.