Das CC8 steht in der Tradition der Kleinmembran-Kondensatormikrofone vom "Bleistifttyp", die für ihre schnelle Ansprache und ihre Fähigkeit, Transienten fein einzufangen, geschätzt werden. Entwickelt und gefertigt in Wien, folgt es dieser Philosophie einer klaren und detaillierten Klangaufnahme, basierend auf einer handgefertigten Kapsel und einer Mechanik, die für den intensiven Gebrauch ausgelegt ist. In Mono-Konfiguration oder als Stereo-Paar positioniert sich das CC8 als vielseitiges Referenzwerkzeug: neutral genug, um die Quelle respektvoll abzubilden, aber mit kontrollierter Präsenz, die das Platzieren im Mix erleichtert.
Dieses Mikrofon richtet sich an Toningenieure, Bühnen-Techniker, Backliner und anspruchsvolle Musiker, die ein präzises Klangbild, hervorragende Verständlichkeit und ein zuverlässiges Verhalten bei hohen Pegeln wünschen. Im Studio ist es besonders geeignet für Overheads, Becken, Hi-Hat, Percussion und Kit-Ambiences, wo die Schnelligkeit einer Kleinmembran den Unterschied bei der Attacke macht. Bei der Aufnahme akustischer Instrumente hebt es die Details der Saiten (akustische Gitarren, Mandolinen, Violinen), die Definition eines Klaviers, die Projektion von Holzbläsern oder die Kohärenz eines klassischen Ensembles hervor. Live hilft seine kardioide Richtcharakteristik, Rückkopplungen zu minimieren, während es auf der Bühne einen natürlichen Klang bewahrt.
Das Herzstück des CC8 ist eine echte handgefertigte Kleinmembrankapsel. Das Ziel ist klar: eine lineare Frequenzantwort, die übermäßige Färbungen vermeidet und den Charakter der Schallquelle bewahrt. Das Ergebnis ist ein detailliertes und gut lesbares Klangbild mit sorgfältig ausgearbeiteten Höhen, die bei brillanten Quellen kontrolliert bleiben. Die kardioide Richtcharakteristik erhöht die Präzision der Platzierung, verbessert die Isolation und bietet eine gute Rückseitenunterdrückung, praktisch bei Nahaufnahmen und Bühnensituationen.
Mit einem maximalen SPL von 156 dB ist das CC8 dafür ausgelegt, extreme Pegel ohne Verzerrung zu verkraften. Das ist ein entscheidender Vorteil bei einer energischen Snare, Blechbläsern im Fortissimo oder Percussion mit sehr schnellen Spitzen. Die schaltbaren Dämpfungen von -10 dB und -20 dB ermöglichen die Anpassung des Eingangssignals, bewahren den Headroom vor Übersteuerung und optimieren den Gain Ihres Vorverstärkers, während ein sauberer und nutzbarer Signalpegel von Anfang an erhalten bleibt.
Die Hochpassfilter bei 60 Hz und 120 Hz (2. Ordnung) erleichtern eine sofortige Reinigung: Reduzierung von Bühnenbrummen, Mikrofonständervibrationen, Handhabungsgeräuschen und Kontrolle eines zu dominanten Bassbereichs. Bei Overheads hilft das, das Klangbild der Becken zu klären, ohne den unteren Frequenzbereich unnötig zu beschweren; bei akustischer Gitarre oder Saiteninstrumenten gewinnt man an Präzision und Verständlichkeit mit weniger Korrekturen im Mix.
Mit einem angegebenen Eigenrauschen von 16 dB(A) eignet sich das CC8 auch für nuancierte Quellen und Aufnahmen, bei denen Stille entscheidend ist (Ambiences, akustische Ensembles, pianissimo Passagen). Diese Signalreinheit trägt zu einer besseren Definition bei, wenn Sie den Gain erhöhen, und zu einem stabileren Detailgefühl. Im Stereo-Paar unterstützt dieser neutrale und leise Ansatz den Aufbau eines kohärenten und natürlichen Klangbildes, sei es in XY, ORTF oder bei Raumaufnahmen, je nach Arbeitsmethode.