Channel G HD v7 ist eine Mixing-Plug-in-Suite, die entwickelt wurde, um die Effizienz eines Konsolenkanals in deinem DAW nachzubilden. Sie ermöglicht es dir, Spur für Spur oder auf Bussen alles zu steuern, was das Rückgrat eines modernen Mixes ausmacht: Dynamikkontrolle, Signalreinigung und -formung, Frequenzgestaltung und Charaktergebung. Egal ob du Pop, Rock, Electro, Hip-Hop, Filmmusik oder Podcasts produzierst, Channel G HD v7 verfolgt ein klares Ziel: einen schnellen Workflow und "mixfertige" Einstellungen mit einem Konsolensound und einer ausreichend niedrigen Latenz, um sich komfortabel in große Sessions einzufügen.
Das Herzstück von Channel G HD v7 basiert auf einer modularen Architektur, die den täglichen Bedarf abdeckt: Expander/Gate zur Kontrolle von Übersprechen und Rauschen, Kompressor/Limiter zur Stabilisierung der Dynamik und Filter, um schnell unerwünschte Tief- und Höhenfrequenzen zu entfernen. Ziel ist es, reaktionsschnelle, musikalisch agierende Werkzeuge bereitzustellen, um bei wichtigen Entscheidungen (Attack, Release, Pegel, Dichte und Signalreinheit) Zeit zu sparen.
Channel G Equalizer bietet eine 5-Band-Konsolen-Equalisierung, die Shelving- und parametrische Sektionen kombiniert, für präzise Korrekturen ebenso wie für breitere Eingriffe. Zwei zusätzliche Filtersets beschleunigen die Reinigungsarbeit, helfen ein Instrument im Mix zu zentrieren oder schaffen mehr Raum für Gesang und Kickdrum. Der EQ ist für intensiven Gebrauch auf vielen Spuren ausgelegt, mit direkter Bedienung und einem "mix-first"-Ansatz.
Um sich an deine Arbeitsweise anzupassen, kann der Kompressor/Limiter vor oder nach der EQ-Sektion arbeiten. Vor dem EQ kontrolliert er die Dynamik vor der Klangformung. Nach dem EQ "klebt" er die Equalizer-Entscheidungen zusammen und homogenisiert die Klangfarbe. Diese Flexibilität erleichtert die Kohärenz zwischen den Spuren und bewahrt dabei die Ergonomie eines Konsolenkanals.
Die Modellierung analoger Sättigung verleiht ein Gefühl von Dichte und Präsenz, nützlich, um digitalen Quellen mehr Körper zu geben oder die Lautstärkeempfindung zu verstärken, ohne die Dynamik zu zerstören. Parallel dazu sorgt die Doppelpräzisions-Verarbeitung für hohe Rechenqualität, während die ultra niedrige Latenz eine nahtlose Integration im Mix ermöglicht, auch bei großen Projekten. Die Mono- und Stereo-Versionen erlauben eine optimierte Bearbeitung je nach Quelle (Gesang, Bass, Gitarre, Synthesizer, Overheads, Busse usw.).