PSP ConsoleQ 2 ist ein britisch-konsolenartiger Equalizer-Plugin, entwickelt, um das Gefühl eines analogen EQs sowohl im Klang als auch in der Bedienung wiederzugeben. Er dient dazu, eine Resonanz zu korrigieren, einer Stimme Präsenz zu verleihen, eine Gitarre auszuhöhlen, damit der Gesang atmen kann, oder einen Drum-Bus mit einer eher "konsolenartigen" Kurve als einem chirurgischen EQ zu verdichten. Seine Vielseitigkeit macht ihn auf sehr unterschiedlichen Quellen (Stimmen, Gitarren, Synthesizer, Drums, Bussen und Master) relevant, sobald Sie eine natürliche Equalizer-Klangfarbe suchen, die sich gut in den Mix einfügt.
Das Herzstück von PSP ConsoleQ 2 basiert auf vier Equalizer-Bändern: zwei Shelving-Filter (LF und HF) und zwei Mittenbänder (Low Mid und High Mid) vom Peak-Typ. Die Mittenbänder verfügen über ein Q, das dem Gain folgt, typisch für viele analoge Equalizer: Je stärker Sie anheben oder absenken, desto selektiver wird die Kurve, was hilft, ausdrucksstarke Ergebnisse ohne komplexe Einstellungen zu erzielen.
Version 2 bietet eine stufenlose Frequenzeinstellung auf allen Bändern, was feine Anpassungen erleichtert (z. B. um eine Präsenz genau dort zu platzieren, wo eine Stimme durchdringt, oder eine Härte der Snare zu mildern). Die Benutzeroberfläche zeigt jetzt numerische Werte an, praktisch für schnelles Arbeiten, das Reproduzieren von Einstellungen oder das sichere Abspeichern von Sessions.
Für eine erweiterte Entscheidungsfindung integriert PSP ConsoleQ 2 einen neuen Interaktionsmodus über PSP Spector PSPEC-31P, ein Pop-up-Modul mit einem Echtzeit-31-Band-Analyzer und verschiedenen Anzeigemodi. Sie können die Signalenergie visualisieren und je nach gewähltem Modus mit einer eher "Mix"-Darstellung (Balken) oder einer eher "Playback"-Darstellung (Kurve) arbeiten, während Sie von einer grafischen Steuerung profitieren, die es erlaubt, mehrere EQ-Parameter eines Bandes mit einem Klick anzupassen.
PSP ConsoleQ 2 ist so konzipiert, dass es in Sessions komfortabel bleibt: Seine CPU-Effizienz ermöglicht den einfachen Einsatz auf vielen Spuren. Die Verarbeitung basiert auf einer 64-Bit-Doppelpräzisions-Mathematik, um kumulative Fehler in den Filtern zu minimieren, besonders nützlich, wenn mehrere Equalizer gestapelt werden. Der FAT-Modus (Double Sampling) wird automatisch für niedrige Abtastraten (unter 50 kHz) aktiviert und darüber deaktiviert, um eine konsistente Reaktion je nach Session zu gewährleisten.
Am Ausgang kann eine Option SAT (SATuration) der zweiten Generation aktiviert werden, um digitale Übersteuerung auf nachfolgenden Plugins zu vermeiden und gleichzeitig eine sanfte Sättigung hinzuzufügen, wenn das Signal stark angehoben wird. Sie ist nach der Ausgangspegelkontrolle in der internen Kette platziert und ermöglicht eine leichte Verdichtung und einen kontrollierten "Overdriven"-Charakter bei anspruchsvollen Signalen, ohne Ihren EQ in Verzerrung zu verwandeln.