Mit dem Torpedo Captor X 16 vereint Two notes das Wesentliche, was moderne Gitarristen und Bassisten suchen: den Charakter und die Dynamik eines Röhrenverstärkers zu bewahren und gleichzeitig eine konsistente, wiederholbare und schnell einzurichtende Abnahme zu ermöglichen. Sein Konzept kombiniert eine reaktive Loadbox (als sicherer Ersatz für eine Box), einen Attenuator (um eine Bühne-Box bei moderater Lautstärke zu betreiben) und einen Lautsprechersimulationsmotor basierend auf IR/DynIR, um einen "Mikrofon-vor-der-Box"-Sound zum Mischen bereitzustellen, ohne von zufälliger Mikrofonplatzierung abhängig zu sein.
Der Captor X 16 richtet sich an Musiker, die mit einem 16 Ohm Röhrenverstärker spielen und eine zuverlässige Lösung suchen, um: mit Kopfhörern zu arbeiten, geräuschlos im Home-Studio aufzunehmen oder ein sauberes und konstantes Signal an das Mischpult im Konzert zu senden. Er eignet sich sowohl für Blues- und Rock-Sounds (wo Spielnuancen entscheidend sind) als auch für modernere und verzerrte Stile (kräftiger Rock, Metal), bei denen Präzision und Wiederholbarkeit wertvolle Zeit beim Soundcheck sparen. Im Pedalboard oder Rack wird er zum echten "Missing Link" zwischen deinem Verstärker und der DI-Welt.
Die Dämpfung bietet drei praxisorientierte Positionen: -38 dB für das Spielen zuhause, -20 dB für kleine Bühnen/Proben und 0 dB für den direkten Weg mit Headroom auf großen Bühnen. Bei der Simulation profitierst du von einer soliden Basis mit 32 virtuellen Lautsprechern und 128 Preset-Slots, sowie einem doppelten IR-Loader mit 512 Speicherplätzen, um deine Drittanbieter-IRs einzubinden und Sounds nach Setlist oder Projekt zu organisieren.
Die Bedienung kann am Gerät einfach bleiben (Ausgangspegel, Voicing, Space, Presetauswahl), doch das volle Potenzial entfaltet der Captor X über Torpedo Remote: Feineinstellung der Mikrofone, Ambiences, EQ, Preset-Management und Ausgangsoptimierung. Ein echter Vorteil im Konzert: die Routing-Optionen erlauben es, das Signal je nach Front, Monitoren oder Dry/Wet-Mix anzupassen, ohne mehrere Geräte zu benötigen.
Was beim Captor X 16 auffällt, ist das Gefühl eines "atmenden" Verstärkers: Die reaktive Loadbox bewahrt den Anschlag, das Ansprechverhalten und die natürliche Kompression der Endstufe, was ein ausdrucksstarkes Spiel auch in leiser Konfiguration ermöglicht. Die DynIR liefern ein realistisches und sofort nutzbares Klangbild mit einer Mikrofonplatzierungspräzision, die von einem engen, punchigen Sound bis zu einer breiteren, raumhaften Aufnahme reicht - ohne am Verstärker zu drehen.
Die integrierten Effekte fügen eine sehr moderne Dimension hinzu: Der Twin Tracker verdickt sofort die Rhythmen in Stereo, Stereo Reverb und Raum-Simulationen verleihen Luft am Kopfhörer und auf der Bühne, der Enhancer hilft, einen Sound im Mix abzurunden, und das Voicing ist ein effizienter Shortcut zur Anpassung an den Raum. Das Gerät wird auch auf professionellen Rigs eingesetzt, unter anderem von Matt Heafy, Corey Beaulieu und Steve Stevens, die es für Live-Setups schätzen, bei denen die Konsistenz des Direkt-Sounds entscheidend ist.