Mit der sDrum verfolgt Digitech die Idee weiter, die den Erfolg seiner modernen Begleitungslösungen ausmacht: Ihnen eine schnell einsatzbereite Rhythmussektion zu bieten, ohne langwierige und wenig inspirierende Programmierung. Wo manche Drum Machines starre Patterns vorgeben, zeichnet sich die sDrum durch einen sehr "Gitarristen"-orientierten Ansatz aus: Sie spielen, sie erkennt die Intention und bietet dann ein Schlagzeug, das Ihrer Impuls folgt.
Im Geiste der Trio und Trio+ Philosophie richtet sich die sDrum sowohl an den täglichen Gebrauch als auch an das Songwriting: ein kompaktes, sofort einsatzbereites und ausreichend flexibles Werkzeug, um eine Riff-Idee in wenigen Minuten in einen strukturierten Song zu verwandeln.
Die sDrum richtet sich an Gitarristen (und allgemein Musiker), die am Tempo arbeiten, ihr Timing festigen und komponieren wollen, ohne auf einen Computer angewiesen zu sein. Beim Üben zu Hause ersetzt sie vorteilhaft das Metronom, indem sie einen musikalischen Groove bietet, der motivierender und näher am "Bandgefühl" ist.
Stilistisch decken ihre Kits und Variationen mühelos Rock, Blues, Pop, Indie und modernere Ansätze je nach gewählter rhythmischer Komplexität ab. Live kann sie auch eine pragmatische Lösung für Solo-/Duo-Formate sein: eine stabile rhythmische Basis, sofort abrufbar, mit Fußsteuerung für Übergänge Strophe/Refrain/Bridge.
Das Herzstück der sDrum ist die BeatScratch-Technologie: Sie schlagen Ihre Saiten an (oder spielen ein einfaches Muster), und die Pedale generiert eine passende Schlagzeugspur. Für diejenigen, die direkte Kontrolle bevorzugen, erlauben die Kick- und Snare-Pads auch das Schlagen von Schlägen und das Bearbeiten des Rhythmus auf eine eher "Finger-Drum"-Art.
Jeder Song kann 3 Teile enthalten (Strophe, Refrain, Bridge), was ausreicht, um eine echte Songdynamik zu erzeugen, ohne sich in Menüs zu verlieren. Der interne Speicher fasst 36 Songs, praktisch für ein Set, eine Schreibsession oder Übungsroutinen.
Die Klangwahl basiert auf 5 Kits und 12 Styles von Hats/Rides, was hilft, von einem engen und dezenten Groove zu einem offeneren Spiel zu wechseln, ohne das Equipment zu wechseln. Für erweiterte Performance akzeptiert die sDrum einen externen FS3X-Footswitch (optional), um die Fußsteuerung zu erweitern.
Schließlich ermöglicht die JamSync-Funktion die Kommunikation mit kompatiblen JamMan-Loopern, um ein konsistentes Tempo zwischen Schlagzeug und Loops zu gewährleisten: ein echter Vorteil für ein sauberes Set, besonders wenn Gitarrenschichten übereinandergelegt werden.
Die sDrum setzt auf saubere und nutzbare Schlagzeugsamples, die so gestaltet sind, dass sie sich leicht unter eine Gitarre einfügen, ohne den unteren Mittenbereich zu verschleiern. Die Kicks bleiben klar hörbar, die Snare behält ihre Attacke, und die Variationen von Hats/Rides helfen dabei, den Song "zu erzählen" (engere Strophe, offenerer Refrain), ohne das Arrangement zu überladen.
Ihr musikalischer Reiz liegt auch im Gefühl der Reaktion: Statt Sie in generische Patterns einzusperren, fordert sie Sie auf, mit klarer rhythmischer Intention zu spielen und dann die erhaltene Spur anzupassen, bis ein glaubwürdiger Puls entsteht. Unter den auf der Bühne und in musikalischen Inhalten erkannten Nutzern findet sich insbesondere Terence Hansen, der die sDrum in einem modernen, performanceorientierten Spielkontext verwendet.