Toontrack Electronic EZX ist eine Sound-Erweiterung im EZX-Format, die Ihre Produktionen mit elektronischen Drums innerhalb von EZdrummer oder Superior Drummer bereichert. Ziel ist es, Ihnen eine Palette an klassischen Drum Machines, überarbeiteten Timbres und resampelten Sounds zu bieten, um prägnante Beats, minimalistische Patterns, schwere Rhythmen oder experimentellere Grooves zu erstellen, ohne Stunden mit der Suche nach Samples zu verbringen.
Ob Sie instrumentale Tracks, gesungene Songs oder rhythmische Grundlagen für Sound Design produzieren, diese EZX dient als "Ideenmotor": Sie starten mit einem kohärenten Kit, passen die Punchline (Kick), den Attack (Snare/Clap) und die Gesamtenergie an und nehmen dann Ihre MIDI-Daten in Ihrer DAW mit einem flüssigen Workflow auf und bearbeiten sie.
Electronic EZX basiert auf einem Soundkonzept, das ikonische Maschinen, kreative Bearbeitungen und eine "circuit-bent"-Herangehensweise (absichtlich verzerrte, resampelte, re-kontextualisierte Sounds) kombiniert. Das Ergebnis sind elektronische Drums, die sauber und effektiv, aber auch abrasiv, körnig oder bewusst verschoben sein können, je nach Stil des Stücks.
Die 33 Preset-Kits erlauben es Ihnen, sofort eine Richtung zu wählen (Club, Urban, Experimental, Bass Music etc.). Jedes Kit dient als solide Basis: Sie starten eine Idee, legen eine Struktur fest und verfeinern dann. Besonders nützlich, wenn man im kreativen Fluss bleiben möchte, ohne sich in der Sample-Auswahl und dem Routing zu verlieren.
Ein Highlight dieser Erweiterung ist die große Auswahl an optionalen Kicks und Snares. Konkret können Sie einen Rhythmus härter machen, weicher, subbiger, knackiger oder "trashiger", während die allgemeine Kohärenz des Kits erhalten bleibt. Praktisch, um denselben Beat an verschiedene Tempi, Künstler oder Ästhetiken anzupassen (Radio Edit, Club Mix, dunklere Version etc.).
Die mitgelieferte MIDI-Bibliothek hilft Ihnen, schnell zu starten: typische Patterns, Variationen, Übergänge und Material, um eine Strophe/Refrain-Sektion zu skizzieren, ohne bei Null anzufangen. Danach können Sie Velocity, Quantisierung, Platzierung und Akzente bearbeiten, um den Sound je nach Stil zu humanisieren oder bewusst "robotisch" zu gestalten.