Die Nome II positioniert sich als Referenz-MIDI-Master-Clock für Musiker und Produzenten, die zwischen mehreren Welten arbeiten: einerseits eine digitale Audio-Workstation (DAW), andererseits Hardware-Instrumente (Drum Machines, Sequencer, Synthesizer, Eurorack-Modularsysteme). Das Ziel ist einfach: eine einzige Tempoquelle, die sauber an das gesamte Setup verteilt wird, um Timing-Verschiebungen, ungenaue Starts und weniger zuverlässige Tempoänderungen zu vermeiden, wenn mehrere Geräte versuchen, sich gegenseitig zu synchronisieren.
Mit seiner vielseitigen Konnektivität (MIDI DIN, analoge Clock, DIN sync24 und USB-C) wird die Nome II zum Rhythmus-Kontrollzentrum: Sie harmonisiert die Synchronisation zwischen verschiedenen Gerätegenerationen und bleibt dabei flexibel genug, um sich in moderne Workflows einzufügen - sei es in der Produktion, bei Live-Performances oder im Proberaum.
Die Nome II richtet sich an Nutzer, die eine zuverlässige zeitliche Grundlage für ihre Tracks und Performances wünschen. Sie ist besonders sinnvoll, wenn Sie mehrere synchronisierte Geräte verwenden (z. B. eine Drum Machine, einen Hardware-Sequencer und einen Synthesizer), wenn Sie zwischen DAW und Hardware wechseln oder live mit einem Set spielen, das vom ersten bis zum letzten Titel perfekt im Timing bleiben muss.
Im Studio erleichtert sie die Arbeit bei langen Takes, das Stapeln von Patterns und die rhythmische Bearbeitung, indem sie ein konsistentes Tempo auf allen Geräten gewährleistet. Live bietet sie mit dem integrierten Audio-Metronom und der Möglichkeit, den Takt an die Musik anzupassen (von 1 bis 99 Schlägen), eine solide Orientierung - ideal für einfache Strukturen ebenso wie für ungewöhnlichere Taktarten.
Die Nome II deckt einen Bereich von 30 bis 400 BPM ab, was sie sowohl für langsame, atmosphärische Tempi als auch für schnelle, perkussive Stile geeignet macht. Die Taktverwaltung (von 1 bis 99 Schlägen pro Takt) ermöglicht es, die Synchronisation an Ihre Komposition anzupassen, ohne auf Standardmetriken beschränkt zu sein. Das Ergebnis: ein rhythmisches Steuerungssystem, das musikalisch bleibt, selbst wenn Ihr Setup komplex wird.
Das integrierte Metronom ist ein praktisches Hilfsmittel, um während der Aufnahme oder Performance die Orientierung zu behalten. Sie haben die Wahl zwischen 60 verschiedenen Klicksounds, um eine passende Textur (dezent, markant, perkussiver) zu wählen, und 9 Lautstärkestufen, um den Hörkomfort anzupassen. Der akzentuierte Downbeat verbessert die Übersichtlichkeit des Takts, was bei Breaks, Abschnittswechseln und mehrtaktigen Arrangements hilfreich ist.
Die Nome II ist darauf ausgelegt, die Synchronisation dort zu verteilen, wo Sie sie benötigen, ohne Kompromisse. Die zwei MIDI DIN-Ausgänge ermöglichen die parallele Steuerung mehrerer Hardware-Geräte. Die Anschlüsse für analoge Clock und DIN sync (sync24) erleichtern die Integration von Vintage-Equipment oder modularen Systemen und gewährleisten dabei ein konsistentes Tempo im gesamten Setup.
Am Computer sorgt die USB-C-Verbindung für Stromversorgung und Kommunikation, mit einer Integration, die auf moderne Umgebungen ausgelegt ist: auf Mac über die U-SYNC-Technologie und auf Windows über einen präzisen 24P-Modus. Dieser Ansatz vereinfacht die Nutzung mit einer DAW und sorgt für ein stabiles Verhalten, wenn das Setup Software-Instrumente und externe Geräte kombiniert.
Das Metallgehäuse der Nome II ist für den realen Einsatz konzipiert: Transport, schnelles Setup, häufige Handhabung. Das gut ablesbare Display und der ergonomische Drehknopf ermöglichen eine effiziente Navigation, nützlich, wenn Sie ein Tempo einstellen, einen Takt anpassen oder sich während des Spiels neu synchronisieren müssen. Kurz gesagt: Ein Performance-orientiertes Werkzeug, das die in der Produktion erwartete Präzision nicht opfert.