Inspiriert von der legendären Electro-Harmonix Big Muff Pi von 1969, übernimmt die Earwig den Geist dieses Kult-Fuzz: eine Soundwand, natürliche Kompression und dieses "sirupartige" Sustain, das einen einfachen Riff in eine Gesangslinie verwandelt. Innerhalb der Olinthus-Reihe (Spezialist für ultra kompakte Pedale) positioniert sich die Earwig als radikale Fuzz-Lösung: vintage-starker Klang bei minimalem Platzbedarf.
Die Olinthus Earwig richtet sich an alle Gitarristen und Bassisten, die ein analoges Fuzz-Pedal ohne Schnickschnack und komplizierte Menüs wollen. Perfekt für Rock, Grunge, Stoner, Garage, Punk, aber auch für experimentelle Texturen, glänzt sie sowohl bei Riffs als auch bei Leads. Im Studio liefert sie eine dichte Sättigung, die den Mix füllt; live bietet sie einen sofortigen Charakter-Boost, selbst auf einem bereits vollgepackten Pedalboard.
Im Inneren basiert die Earwig auf einer vierstufigen Gain-Architektur mit Silizium-Transistoren und symmetrischem Clipping, um eine reiche Verzerrung und beeindruckendes Sustain zu erzielen. Der Tone-Regler formt die Klangkontur (dunkler und basslastiger nach links, brillanter und schärfer nach rechts), Sustain dosiert Sättigung und Kompression, und Level steuert die Ausgangslautstärke. Praktisch ist die Anschlussmöglichkeit über eine kombinierte TRRS-Klinke mit Breakout-Kabel, und die Aktivierung erfolgt durch Drücken des Pedals selbst (bewegliches Gehäuse).
Der charakteristische "Muff"-Sound ist präsent: ein voller Bassbereich, Mitten, die je nach Tone-Einstellung ausgeprägt oder zurückgenommen werden können, Höhen von samtig bis scharf, und vor allem eine Sustain-Reserve, ideal für David Gilmour-artige Soli, Shoegaze-Flächen oder dicke Stoner-Leads. Die Earwig reagiert sehr gut auf Spielnuancen und Gitarrenlautstärke: Leichtes Zurückdrehen des Volume-Potis ergibt einen körnigeren Crunch, voll aufgedreht entfacht sie das spektakuläre Fuzz.