Entwickelt für Beschallungsumgebungen, in denen Stabilität und Reproduzierbarkeit oberste Priorität haben, vereint die Serie 12 zwei Stereo-Grafik-EQs: den 1215 mit 2 x 15 Bändern (2/3 Oktave) und den 1231 mit 2 x 31 Bändern (1/3 Oktave). Innerhalb der Serie ist der 1231 die bevorzugte Wahl, sobald eine präzisere Korrektur gewünscht wird: mehr Bänder bedeuten eine feinere Einstellung von Resonanzen, Feedback und dem gesamten Klangbild, ohne eine zu breite Zone übermäßig zu korrigieren.
Dem professionellen Standard treu bleibend, verwendet der 1231 ISO-konforme Mittenfrequenzen, 45 mm lange Fader für sofortige Ablesbarkeit und eine langlebige Mechanik. Das Ergebnis: ein praxisorientiertes Werkzeug, das einfach einzusetzen ist und von System zu System klar und konsistent bleibt.
Der dbx 1231 richtet sich an FOHs, Dienstleister und Integratoren, die einen zuverlässigen Grafik-EQ benötigen, um unvorhergesehene Raumsituationen zu meistern, Wedges zu stabilisieren, eine Wiedergabe an das Publikum anzupassen oder ein installiertes System (Bar, Mehrzweckraum, Gottesdienststätte, Konferenz) zu homogenisieren. Sein 3U Rack-Format und die zwei Kanäle erlauben die Bearbeitung eines linken/rechten Paares, zweier Monitorwege oder zweier separater Zonen.
Die Umschaltung des Wirkungsbereichs 6 dB / 15 dB ist besonders nützlich: bei 6 dB wird fein justiert, ohne die Gesamtkurve zu verfälschen (ideal für leichtes "Voicing"). Bei 15 dB steht ein größerer Spielraum zur Verfügung, um hartnäckige Resonanzen, Feedback oder schwierige Akustik zu bändigen, während die lange Fader-Laufbahn eine klare Bedienung gewährleistet.
Mit 31 Bändern pro Kanal im 1/3-Oktaven-Bereich ermöglicht der 1231 eine präzise Zielsetzung problematischer Frequenzbereiche, bei gleichzeitig intuitiver und schneller Bedienung. Der Eingangs-Gainbereich von -12 dB bis +12 dB erleichtert die Pegelanpassung in einer analogen Signalkette, sei es als Insert am Mischpult, zwischen Prozessor und Endstufen oder in einer Zonenmatrix.
Der schaltbare Bessel-Tiefpassfilter bei 40 Hz mit einer Flankensteilheit von 18 dB/Oktave hilft, unnötige Infraschallanteile zu kontrollieren: Bühnenvibrationen, Handling-Geräusche, Lüfterrauschen oder parasitäre Energie, die Endstufen und Lautsprecher unnötig belastet. Die Bessel-Charakteristik sorgt für einen musikalischen und kohärenten Abfall, praktisch zur Sicherung des Systems ohne es "trocken" klingen zu lassen.
Der 1231 ist für die Integration überall konzipiert: XLR für die Bühnenstandards, 6,35 mm Klinke für bestimmte Racks oder Patchfelder und Schraubklemmen für Installationen. Die symmetrischen Ein-/Ausgänge, die Trennung von Erde und Gehäuse sowie das kompatibilitätsorientierte Design reduzieren das Risiko von Massebrummen in komplexen elektrischen Umgebungen.
Um "Plopp"-Geräusche zu vermeiden und hörbare Unterbrechungen zu minimieren, verfügt die Serie 12 über einen Relais-Bypass bei Netzunterbrechung und eine 2-Sekunden-Einschaltverzögerung. In einem gemeinsamen Rack (Wiedergabe, Monitore, Zonen) machen diese Details oft den Unterschied zwischen einem ruhigen Einsatz und der Jagd nach Störgeräuschen.
dbx hat bei der Auswahl der Bauteile auf eine saubere und stabile Wiedergabe geachtet: breiter linearer Frequenzgang, hohes Signal-Rausch-Verhältnis, sehr geringe Verzerrung und kontrollierte Übersprechung. In der Praxis bedeutet das einen EQ, der korrigiert, ohne das Signal zu "verschleiern", und der sowohl für Sprache als auch für verstärkte Musik relevant bleibt.