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Waves Linear Phase Multiband Compressor ist ein Multiband-Dynamik-Plug-in, das für das Mastering und die Bus-Bearbeitung (Mix-Bus, Stem-Mastering, Gruppen) konzipiert wurde. Seine Architektur in Linearphase ermöglicht die Kontrolle der Bassenergie, Stabilisierung des unteren Mittenbereichs, Glättung eines aggressiven Hochtonspektrums oder De-Essing eines gezielten Bereichs, während ein stabiles Klangbild und eine treue Wiedergabe erhalten bleiben. Es eignet sich besonders für Produktionen, bei denen Transparenz Priorität hat: Pop, Elektronik, Hip-Hop, moderner Rock, Filmmusik, Premium-Podcasts.
Im Gegensatz zu vielen Multiband-Prozessoren, die Verzögerungen und ein "Verschmieren"-Gefühl verursachen können, zielt das Design mit linearen Crossovers auf eine Dynamikkontrolle mit weniger Smearing und besserer Transientenwiedergabe ab. Das Ergebnis ist eine "chirurgischere" Arbeit am Spektrum, ideal, wenn Sie Dichte gewinnen möchten, ohne an Definition zu verlieren.
Das Plug-in beschränkt sich nicht nur auf Kompression: Sie können ein Band komprimieren, ein anderes expandieren oder sogar entscheiden, in bestimmten Bereichen keine Dynamik anzuwenden, um diese anders zu bearbeiten. Dieser Ansatz erleichtert modernes Mastering, z. B. durch Kontrolle des unteren Spektrums bei gleichzeitiger Rückgabe von Mikro-Dynamik im Mittenbereich oder durch gezieltes Straffen einer Zischlaute im Hochton.
Jedes Band verfügt über eigene Regler, die es ermöglichen, das Verhalten an verschiedene Bereiche anzupassen: schnelle Attack zur Beherrschung von Zischlauten, längere Release im Bass, um zu starke Pegelschwankungen zu vermeiden, und eine mittlere Einstellung im Mittenbereich zur Stabilisierung der Präsenz. Diese Unabhängigkeit pro Band macht den Workflow bei komplexen Masterings effizienter und musikalischer.
Der Parameter Range wirkt als praktische Begrenzung der maximalen Kompressions- oder Expansionsmenge, um schnell zu einem sauberen und kontrollierten Ergebnis zu gelangen. Der Adaptive Threshold (eine "De-Masking"-Funktion) kann helfen, ein Band hervorzuheben, das von anderen Spektralanteilen verdeckt wird, selbst bei leichter Kompression. Das Auto Makeup arbeitet feiner, indem es die Bänder berücksichtigt (statt nur den Gesamtpegel), um Pegelstabilität zu gewährleisten und Vergleiche zu erleichtern. Schließlich hilft das ARC (Auto Release Control), typische Artefakte schlechter Release-Einstellungen wie Pumpen oder körnige Verzerrungen zu vermeiden.
Um das Kompressionsgefühl anzupassen, können Sie zwischen zwei Release-Charakteren wählen: einem weicheren opto-Modus und einem strafferen electro-Modus. Das Plug-in bietet außerdem die Wahl zwischen einer harten oder weichen Knee-Kompressionskurve sowie eine Dither-Option zur Umwandlung der internen 48-Bit-Verarbeitung auf 24 Bit je nach Lieferanforderungen.