Als Höhepunkt der SF-Stereomikrofonreihe konzipiert, übernimmt das SF-24V den Geist des SF-12 (integriertes Stereo-Paar in Blumlein-Konfiguration) und fügt eine ausgefeiltere Dimension hinzu: eine dedizierte Röhrenverstärkung, die einen "umfangreicheren" und detaillierteren Klang mit einer leichten Handhabung bei hohen Dynamiken bietet.
Basierend auf denselben Röhrenschaltungen wie die preisgekrönten Bandmikrofone R-122V (TEC Award), richtet sich das SF-24V an Toningenieure, die den Bandklang (Sanftheit, Natürlichkeit, nie aggressive Höhen) suchen und gleichzeitig von höherem Ausgangspegel und präziseren Mikroinformationen profitieren wollen.
Das SF-24V richtet sich an Studios und Toningenieure, die eine glaubwürdige Stereo-Bühne ohne künstliche Effekte mit nur einem Mikrofon einfangen möchten. Seine Figure-8-Richtcharakteristik bei jedem der beiden Wandler macht es besonders effektiv, wenn der Raumklang zur Ästhetik beiträgt: Es entsteht ein breites und kohärentes Bild mit musikalisch nutzbaren Rückreflexionen.
Es glänzt als Hauptstereopaar für akustische Ensembles, Streichquartette, Chöre, Klavier, Harfe, Streichinstrumente, Vintage-Hi-Fi-Overheads für Schlagzeug, Raum-Mikrofonierung von Schlagzeug oder als Ambience-Mikrofon für Blech- und Holzbläsersektionen. Dank seiner stabilen Antwort bei unterschiedlichen Einfallswinkeln und einer als vernachlässigbar angegebenen Off-Axis-Färbung bleibt es auch bei leicht bewegten Quellen oder raumbedingten Platzierungskompromissen gut verständlich.
Das SF-24V integriert zwei paarweise abgestimmte Bändchenmikrofone, die übereinander angeordnet sind und jeweils um 45 Grad zum Zentrum geneigt sind, gemäß der Blumlein-Konfiguration. Diese Anordnung liefert ein breites und präzises Stereo mit exzellenter Phasenkohärenz: die Panorama-Lokalisation ist stabil, die Tiefenstaffelung deutlich und natürliche Hallanteile fügen sich mühelos ins Mixbild ein.
Die Aluminium-Bänder mit 1,8 Mikron ermöglichen eine schnelle Transientenansprache und eine feine Wiedergabe der Anschläge, während sie die typische Sanftheit eines Bandmikrofons bewahren. Die Magnet- und Polstückstruktur jedes Wandlers bietet eine erweiterte, lineare und homogene Frequenzantwort ohne ausgeprägte Peaks oder Einbrüche, für natürliche Klangfarben und oft minimale Equalizer-Anpassungen.
Jeder Kanal verfügt über eine eigene Röhrenschaltung, was zu einem besonders komfortablen Ausgangspegel für ein Bandmikrofon (Empfindlichkeit -38 dB) und einem "hartenlosen" Detailreichtum beiträgt. Praktisch erleichtert dies Aufnahmen mit niedrigem Pegel (zarte Instrumente, Pianissimo-Passagen), während es gleichzeitig ausreichend Headroom bei Crescendos bietet, mit einem angegebenen Eigenrauschen von unter 18 dB.