Zwischen den Anforderungen von hochauflösendem Audio und den Zwängen der Videoverarbeitung (SD, HD, Bildraten, Konvertierungen) positioniert sich die Trinity als "All-in-One" Master Clock für Studio- und Postproduktionsumgebungen. Antelope bündelt hier seinen Synchronisationsansatz: eine sehr stabile Clock-Basis, mehrere Generatoren und dedizierte Funktionen, die Kompromisse vermeiden, wenn mehrere Geräte eine gemeinsame Referenz teilen müssen.
Die Ausrichtung ist klar: eine zentrale Lösung zu bieten, die mit Formaten mitwächst und hybride Audio-/Video-Setups abdeckt. Die Integration der AFC 4. Generation mit 64-Bit DSP legt den Fokus auf die Präzision der Clock, während die Steuerung alltagsgerecht effizient bleibt.
Die Trinity richtet sich an Tonstudios, Mischräume, Postproduktionsbetriebe und Regien, die mehrere Wandler, Interfaces, Recorder, Router und Videosysteme synchronisieren müssen. Dort, wo eine einfache Word Clock-Verteilung nicht mehr ausreicht, bieten ihre neun unabhängigen Generatoren wertvolle Flexibilität: Sie können mehrere Synchronisations-"Welten" parallel versorgen, ohne ein einziges Format für die gesamte Kette vorzuschreiben.
Sie eignet sich auch für Umgebungen, in denen schnell zwischen Projekten mit unterschiedlichen Bildraten, Broadcast-Anforderungen oder PAL/NTSC-Konvertierungen gewechselt werden muss, während eine stabile Referenz erhalten bleibt. Das erwartete Ergebnis ist ein vorhersehbareres System mit besser kontrollierter Synchronisation und einem insgesamt ruhigeren Betrieb, selbst bei langen Sessions.
Die Trinity basiert auf der Acoustically Focused Clocking (AFC) 4. Generation und einem 64-Bit DSP, um die wahrgenommene Stabilität und Präzision der Referenz zu verbessern. Zur Minimierung von Jitter kann sie auf einen temperaturkontrollierten Oszillator oder eine atomare Clock (über dedizierten Eingang) zurückgreifen, je nach den Anforderungen Ihrer Installation.
Jede Einheit wird werkskalibriert mit einer angegebenen Präzision von besser als +/- 0,001 PPM, ein entscheidender Punkt, wenn mehrere Systeme langfristig synchron bleiben müssen.
Die Stärke der Trinity liegt in ihren 9 völlig unabhängigen Generatoren. Konkret stehen drei Sektionen für Audio, drei für HD und drei für SD zur Verfügung, die gleichzeitig genutzt werden können. Diese Organisation erlaubt es, unterschiedliche Referenzen an verschiedene Gerätegruppen zu verteilen oder mehrere Standards in einer Regie aktiv zu halten, ohne ständig neu verkabeln zu müssen.
Das Varispeed erleichtert feine Anpassungen: Die Trinity bietet eine Einstellung von +/- 200 Cent, um die Bildrate anzupassen und den Anforderungen bestimmter Workflows (Postproduktion, Transfer, Kompatibilität) gerecht zu werden. Das drei-fach Display verbessert die Übersichtlichkeit: Sie behalten eine klare visuelle Rückmeldung über die Generatoren und Synchronisationszustände, was Zeit bei Sessionwechseln spart.
Für Videoketten integriert die Trinity europäische und amerikanische Pull-up- und Pull-down-Funktionen, nutzbar in SD und HD. Die SD-Generatoren können unabhängig oder gleichzeitig in PAL und NTSC betrieben werden, während die HD-Sektion 16 HD-Formate anbietet. Damit lässt sich eine kohärente Synchronisation auch in Multi-Standard-Umgebungen realisieren.
Die Trinity verfügt über eine USB-Verbindung für Firmware-Updates oder externe Steuerung via PC, praktisch um das System aktuell und studioangepasst zu halten. Zudem bietet sie eine doppelte redundante Stromversorgung (230V und 12V) mit automatischer Umschaltung, ein wichtiger Vorteil für Installationen, die keine Unterbrechungen tolerieren können.