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Die Erfolgsgeschichte von lag

It's all about details

Michel Lâg war ursprünglich Musiker, Gitarrist und Sänger der Band Madrigal aus Toulouse. Als 1977 sein Großvater starb, hinterließ er Michel eine wunderschöne Werkstatt, in der vorher Lederwaren hergestellt worden waren. Spontan entschloss sich der Erbe mit seinem Freund Daniel, einem Violinisten, der gerade von einem Geigenbauer in England in die Geheimnisse dieses klassischen Instrumentes eingeweiht worden war, dort eine Werkstatt für Reparaturen zu eröffnen: Daniel für Geigen, Michel für Gitarren. Bis 1980 hielten sich die beiden damit über Wasser und dann entstanden auch die ersten eigenen Gitarrenmodelle, zuerst aus vorhandenen Teilen zusammengesetzt, bald aber schon mit eigenen Designs. Weil der Kundenkreis aber immer weiter auseinanderdriftete - auf der einen Seite die vornehmen Musiker von der Oper Toulouse, auf der anderen die langhaarigen Rock-Musiker - trennte man sich und Michel arbeitete alleine weiter.

1982 wurde zum Wendepunkt. Einige Freunde aus seiner Band kamen als Aushilfen in die Werkstatt – und blieben. Der Psychologe Fred Garcia, den Michel bei den Schwangerschaftskursen seiner Frau kennenlernte, schmiss seinen ursprünglichen Job und stieg kurz entschlossen bei ihm ein und sie gründen zusammen die Firma Lâg. Sie zogen nun um in eine größere Werkstatt, wo jetzt schon vier Leute arbeiteten und Custom-Shop-Instrumente bauten; aber nicht mehr als drei bis vier im Monat. Als Michel dann kurz darauf in einer Klinik den berühmten französischen Gitarristen Marcel Dadi kennenlernte (der ja leider 1996 bei dem tragischen Absturz der TWAMaschine  bei New York ums Leben kam), orderte dieser spontan für sein Musikgeschäft in Paris zehn Lâg-Instrumente. Die Gitarren sorgten in der Hauptstadt für großes Aufsehen, es folgten erste Berichte in Magazinen und so wurde aus einer kleinen Werkstatt plötzlich ein Herstellungsbetrieb. Die Firma wuchs, und schon im ersten Jahr buchte Lâg einen Stand auf der Musikmesse in Frankfurt, wo man bis 1999 ununterbrochen ausstellte, und heute, nach ein paar Jahren Pause, auch wieder vertreten ist. Export und Vertrieb lagen, bis auf einige Ausnahmen in den Anfangsjahren, immer in den eigenen Händen, und man konnte die Produktion auf 60 bis 80 Instrumente pro Monat hochschrauben. 1993 ergab sich die Gelegenheit, aus Toulouse 200 km weiter nach Bédarieux umzuziehen, da man dort nach dem Stilllegen von Silberminen mit staatlichen Fördermaßnahmen Hilfe in Aussicht stellte. Sein langjähriger Partner Fred wollte in seiner Heimat bleiben und verließ die Firma. 1995 trennte sich Michel Chavarria dann auch von seinem langjährigen Mitarbeiter Bruno Bianchi, der für ihn den Vertrieb organisiert hatte. Music Connection, eine französische Vertriebsfirma, stieg bei Lâg mit ein, und bis 2002 wurde dann auch der Export weiter gesteigert. Aber auch Music Connection war nicht von Glück begleitet, und der Konkurs dieser Firma hätte Lâg fast das Genick gebrochen.

Zum Glück war aber der bereits genannte Gerard Garnier zu Stelle, der gerade den Vertrieb von Gibson in Frankreich abgegeben hatte und nun Lâg übernahm. Zunächst mehr aus Sympathie, denn er wollte verhindern, dass dieses französische Produkt stirbt. Und so wurde 2002, nach 20 Jahren, ein neuer Anfang gemacht. Mittlerweile ist Gerard Feuer und Flamme für Lâg und er versucht mit allen Mitteln und aller Kraft, diese Marke weiter zu fördern.

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